D. Domhoff

Katastrophenschutz und erweiterter Rettungsdienst

Wenn Naturkatastrophen, Großunfälle oder andere Krisen den Alltag überfordern, braucht es mehr als den regulären Rettungsdienst. Der DRK-Ortsverein Bissendorf e. V. ist Teil dieser Infrastruktur – von der Regelversorgung bis zum Großschadensfall.

Aufgabe und Aufbau des Katastrophenschutzes

D. Domhoff

Immer wieder führen Naturkatastrophen, Unfälle oder andere Krisen zu Situationen, welche die kompetente Hilfe des erweiterten Rettungsdienstes oder des Katastrophenschutzes benötigen. Auch der DRK-Ortsverein Bissendorf e. V. beteiligt sich so an der Infrastruktur, um die gesellschaftliche Versorgung nicht nur im Alltag, sondern auch im Unglücks- und Krisenfall bewältigen zu können.

Der Katastrophenschutz gliedert sich dabei in verschiedene Versorgungsstufen, die von unterschiedlichen Einheiten der Gebietskörperschaften – Landkreis, Land, Bund – aufgestellt und getragen werden. Am Standort Bissendorf verfügt der Ortsverein über eine Vielzahl an Fahrzeugen und Material für den Einsatzfall.

Größere Spezialfahrzeuge wie Gerätewagen für Sanität und Betreuung – die Verletzte medizinisch versorgen beziehungsweise die Bevölkerung bei Großschadenslagen mit Verpflegung, Unterkunft und weiterer Unterstützung betreuen – ein Einsatzleitwagen (ELW) für Führung und Kommunikation vor Ort werden in der Regel von den jeweiligen Trägern des Katastrophenschutzes finanziert und vorgehalten. Der Ortsverein selbst stellt weiteres Material und die örtliche Infrastruktur bereit.

Mitmachen: Ausbildung und Ehrenamt

Mitmachen kann grundsätzlich jede und jeder – Vorkenntnisse sind nicht nötig. Neue Ehrenamtliche durchlaufen zunächst eine Grundausbildung, in der die wichtigsten Grundlagen der Ersten Hilfe und des Einsatzdienstes vermittelt werden. Darauf aufbauend spezialisieren sich die Helfer:innen individuell auf den Sanitäts- oder Betreuungsdienst und bringen dabei eigene Interessen und Stärken ein. Regelmäßige Übungsabende und Fortbildungen halten das Wissen aktuell und bereiten auf unterschiedlichste Einsatzlagen vor. Ausbildung und Ausrüstung werden zur Verfügung gestellt.

Neben Einsätzen im Notfall engagieren sich die Ehrenamtlichen auch bei Veranstaltungen in Sport und Kultur oder in der Verpflegung an Volksfesten, Blutspenden und ähnlichen Anlässen – so wird die Ausbildung praktisch erlebbar, noch bevor der Ernstfall eintritt.

D. Domhoff

Kontakt

Die Bereitschaft trifft sich dienstags um 20:00 Uhr. Interessierte können nach Anmeldung zu den wöchentlichen Treffen dazustoßen.

Gerit Höhle und Stefan Rüsse

Bereitschaftsleitung